Berufliche Ausbildung für Jugendliche zur Verbesserung beruflicher Perspektiven

In den ländlichen Regionen Kambodschas sind die Straßen während der Regenzeit kaum noch passierbar und einige Dörfer sind Wochen oder gar Monate von der Außenwelt abgeschnitten. Gemeinden wie zum Beispiel Prek Rai und Sen Sok verfügen darüber hinaus kaum über eine geregelte Versorgung mit Energie, Elektrizität oder Wasser. Die Schulen befinden sich in einem baulich schlechten Zustand und es gibt keine basismedizinische Versorgung. Ebenso gibt es keine Kleinkinderbetreuung, wenn die Eltern auf dem Feld arbeiten müssen. Für Jugendliche ist die Situation besonders problematisch. Für sie gibt es in der Region keine Ausbildungsmöglichkeiten, mit der Folge, dass viele in die größeren Städte auswandern, um dort eine Arbeit zu finden. Doch ohne jedwede Basisausbildung erhalten Sie nur schlecht bezahlte Arbeit. Meist werden die Jugendliche dabei ausgenutzt, ausgebeutet und missbraucht. Wichtig ist daher die Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten in den ländlichen Regionen, um Jugendlichen in ihrer angestammten Region Berufs- und Beschäftigungsperspektiven zu eröffen. >> mehr



Küchengärten – Anbau von Nutzpflanzen zur Ernährungsverbes-serung von Tuberkulosekranken

Standort des Projektes ist Ratanakiri, die nordöstlichste Provinz Kambodschas. Die Bevölkerung der Provinz Ratanakiri setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen. Als „Khmer Leu“ oder „Hill Tribes“ (engl.: Bergstämme) bezeichnet stellen sie die indigene Bevölkerung Ratanakiris dar. Sie leben in Dorfgemeinschaften von ca. 250 bis 400 Personen und betreiben Subsistenzlandwirtschaft sowie das "Jagen und Sammeln" in den Wäldern der Provinz. Alle Stämme sprechen eigenständige, mündlich überlieferte Sprachen und in vielen Gemeinden beherrschen nur wenige Mitbewohner die Landessprache Khmer.


Last Update: 03.04.2009