Wiederaufforstungsmaßnahmen in indigenen Gemeinden am Ene-Fluß tragen dazu bei, verlorene Lebensräume zurück zu gewinnen und neue Nutzflächen zu schaffen.

Die Projektregion in der Provinz Satipo bildet  das Flußtal des „Rio Ene“ im Amazonas-Becken am Rande der zentral-peruanischen Anden. Hier leben die Ashaninka-Indianer, die zahlenmäßig zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in der Region. Der Regenwald als Lebensgrundlage und Lebensraum der Ashaninka-Indianer ist heute in mehrfacher Hinsicht bedroht. Drogenanbau und illegaler Holzhandel zerstören das ökologische Gleichgewicht. Hinzu kommen klimatische Probleme. Als Folge der zunehmenden Trockenheit kommt es zu verheerenden Waldbränden, durch die riesige Waldflächen und landwirtschaftlich genutzter Boden zerstört werden. Die Menschen haben hierdurch nahezu ihre gesamte Lebensgrundlage verloren.

Im Rahmen des Projektes werden in den von den Waldbränden betroffenen Gemeinden Aufforstungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der Waldflächen eingeleitet und gleichzeitig die agroforstwirtschaftlichen Praktiken gefördert. 
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Der Mond und die Füchse – Legenden aus dem alten Königreich Moche - von Kunsthandwerkerfrauen kunstvoll zu Textilbüchern verarbeitet

Die 35 Mitgliedsfrauen der kunsthandwerklichen Frauengruppe „Santa Magdalena“ in der Gemeinde Tembladera im Norden Perus haben sich in ihrer wirtschaftlichen Not vor einigen Jahren zusammengeschlossen, um kleine kunsthandwerkliche Produkte herzustellen und so zusätzliche Einnahmen für die Familie zu schaffen.

Die Frauen fertigen insbesondere diese kleine „Textilbücher“ mit gestickten Bildern und Figuren an, die Geschichten und Legenden aus dem alten Peru aufgreifen und darstellen. Unter den Frauen gibt es sehr begabte und fähige Frauen, die ansprechende Produkte von hoher Qualität entwickeln und die über ein ausgezeichnetes kunsthandwerkliches Potential verfügen. Allerdings gibt es noch Defizite, die das vorliegenden Projekt aufgreift und beheben möchte.  >> mehr



Last Update: 03.04.2009