Eines der Grundbedürfnisse des Menschen - Ein Dach über dem Kopf und ein Leben in Würde und Sicherheit

In der Bergregion auf Negros Oriental, in der Nähe der Küstenstadt San Carlos, liegt die Kleinstadt Canlaon. Die Region mit ihrer Vielzahl kleiner bäuerlicher Gemeinden besitzt kaum Infrastruktur. Die Bauernfamilien in Canlaon sind äußerst arm. Sie leben meist nur von dem, was sie selbst produzieren. Viele Familien wohnen mit ihren 8 bis 10 Kindern in einer einfachen Hütte aus Holz und einem Dach aus Palmblättern, mit meist nur einem, manchmal auch zwei kleinen Räumen. Die Wohnungen haben weder Strom noch Anschluss an eine Wasserversorgung. Gekocht wird meist vor der Hütte unter einem Verschlag. Der Qualm des Feuers zum Kochen, aber auch der nasskalte Lehmboden sowie der durch Dach und Wände hineinziehende Regen während der tropischen Regenzeit gefährdet die Gesundheit der Familienmitglieder. Das in Kooperation mit der Baptistengemeinde von Canlaon durchgeführte Wohnungsbauprogramm soll Familien mit besonders problematischer Wohnsituation dabei unterstützen, ihr kleines Haus zu sanieren, teilzuerneuern oder ein neues kleines Heim zu errichten. >> mehr



Junge Mütter mit Kleinkindern brauchen besonderen Schutz

Schätzungsweise über 400 Etablissements für Prostituierte existieren in Cebu mit schätzungsweise über 10.000 Prostituierten. Mehr als die Hälfte davon sind Minderjährige – eine erschreckend große Zahl. Fast immer werden die Mädchen unter falschen Versprechungen, aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution oder anderen ausbeuterischen Tätigkeiten gezwungen. Es folgen meist jahrelanger sexueller Missbrauch, Ausbeutung sowie körperliche und tiefe seelische Verletzungen. Viele der Mädchen wurden schon im Minderjährigenalter schwanger und haben schon mehrfach Abtreibungen hinter sich. Ziel des Projektes ist es, diesen Frauen und jungen Müttern eine Chance zu geben, dem Milieu zu entrinnen and einen Ausweg aus der Prostitution zu finden. Die Frauen und Mädchen sollen psychosozial betreut werden und sie sollen an einem geschützten Ort die Möglichkeit erhalten, ihre Babys and Kleinkinder behütet und gesund aufzuziehen. >> mehr



Dort wo es keine medizinischen Versorgungsstrukturen gibt, sind mobile Versorungssysteme eine sinnvolle Alternative

Einseitige und vitaminarme Ernährung, fehlende gesundheitliche Präventivversorgung, schlechte Wohnbedingungen und schlechte oder fehlende Hygiene bei Säuglingen, gefährliche Arbeits- und Transportbedingungen und viele andere Bedingungen sind ursächlich für alle möglichen Köperschädigungen. Wenn Behinderung festgestellt wird, können die Familien aus Mangel an Geld Ärzte, Medikamente und insbesondere notwendige Therapien nicht mehr bezahlen. Meist sind Einrichtungen zur physikalischen Therapie von Körperbehinderten nur in den großen Städten. Für die Betroffenen sind Transport und Unterbringung kaum finanzierbar. So beschreitet dieses Projekt einen neuen Ansatz. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung auf abgelegenen Inseln der Philippinen (Visaya Islands) orthopädisch zu versorgen, dort wo es keinerlei medizinische oder therapeutische Einrichtungen gibt. Das Orthopädieschiff „Hilwai“ verfügt über die nötigen Materialien, Werkzeuge und Geräte zur Herstellung von Prothesen und Hilfsmitteln. Die Behinderten werden direkt auf dem Boot mit Orthesen, Prothesen, Hilfsmitteln und Rollstühlen versorgt.  >> mehr



Last Update: 03.04.2009