In über 23 Kinderhäuser und
Wohngemeinschaften, welche vom rumänisch-österreichischen Kinderhilfswerk
Concordia ins Leben gerufen wurden, haben unzählige ehemalige Straßenkinder
ein neues Zuhause gefunden. Angefangen hat Concordia mit verwahrlosten Kindern,
die tagsüber rund um den Bahnhof von Bukarest durch Betteln und
Kleinkriminaltität versuchten, zu überleben, während sie Nachts in der
Kanalisation Zuflucht suchten. Die Zahl der Straßenkinder ist dank
des intensiven Engagements Concordias und anderer Hilfswerke
zurückgegangen, doch Armut, Gewalt, Kindesmissbrauch und
Alkoholkonsum führen bei kinderreichen Familien nach wie vor häufig dazu,
dass Kinder ihre Familien verlassen und sich für ein Leben auf der Straße
entscheiden. Doch die erhoffte Freiheit auf der Straße entpuppt sich schnell zu
einem Kampf um Nahrung, Kleidung und sicheren Platz zum Schlafen. Kinder
und Jugendliche, die viele Jahre auf der Straße leben, lassen sich nur schwer
wieder in die Gesellschaft reintegrieren. Genau hier zeigt die Organisation
Concordia ihre Stärken. >> mehr